Gospelgottesdienst im Park


Es ist schon Tradition geworden: Erst feiern wir Waldgottesdienst und dann lädt Ehepaar Reiter Gemeinde und Gäste auf ihr Gartengrundstück in der Nähe.
So begann dieser Tag mit dem Gottesdienst, der dieses Jahr unter dem Thema stand: „Ein jeder trage die Last des andern“. Bei der Begleitung des Gemeindegesanges wurde dieses Motto gleich umgesetzt und Arbeitsteilung praktiziert. Da es etwas unhandlich gewesen wäre die Orgel mitzunehmen (auch finden sich im Wald nicht so viele Steckdosen), wurden die Lieder von den Bläsern begleitet. Aber bei zweien erklang auch eine Gitarre.
In der Predigt über Lukas 6, 36-42 betonte Pastor Kopelke die Aufforderung, sich nicht gegenseitig zu richten durch wertende Urteile und sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Zur Veranschaulichung zerbrach er einen (schon kaputten) Zollstock.
Im Anschluss an den Gottesdienst sprach Frau Sigrun Reiter sehr bewegende Dankesworte für das Mittragen ihrer Diagnose durch die Gemeinde, gerade auch durch die Fürbitten.
Weiter ging es zum Gartengrundstück von Reiters. Weil sie aber dieses Jahr den Pachtvertrag nicht verlängern werden, war klar, es ist zum letzten Mal an dieser Stelle möglich. So genossen alle das Besondere an diesem entspannten Zusammensein, was jetzt über die Jahre gewachsen ist. Kein Programm macht Druck. Einfach nur Zeit miteinander haben, erzählen und zuhören, sich besser kennen lernen.
Obwohl die Lufttemperatur sehr angenehm war, blieb die Wassertemperatur beim Baden doch hinter den Erwartungen zurück - zumindest für den Schreiber dieser Zeilen…
Muss noch erwähnt werden, dass das Essen wieder super war, jeder wieder was Leckeres gerührt, gebacken, geschnibbelt oder gebrutzelt hatte? Nö, denn das war ja noch nie anders. Anders war, dass diesmal der Abwasch so schnell von der Hand ging, weil so viele mithalfen. So bleibt Dankbarkeit für diesen tollen und gesegneten Tag.

Unter dem Thema „Voll das Leben“ beteiligten sich rund 1.300 Kinder und Jugendliche von der 1. Klasse bis zur Berufsschule an einem landesweiten Bibelwettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern. Schulklassen und Konfirmandengruppen ließen sich einladen, sich mit der Bibel zu beschäftigen, und reichten 148 Arbeiten ein. Als Schirmherr der Wettbewerbs fungierte Bildungsminister Henry Tesch. Zusammen mit den Bischöfen der Landeskirchen Mecklenburgs und Pommerns, Dr. Andreas von Maltzahn und Dr. Hans-Jürgen Abromeit, dem katholischen Weihbischof Norbert Werbs, sowie dem Landesrabbiner William Wolff und der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider und weiteren Ehrengästen übergab der Bildungsminister am 30. Juni auf dem Markplatz Waren-Müritz die Preise.
Durch die Preisverleihung führten N-Joy Moderator Andreas Kuhlage und Pastor Kopelke, der als Vertreter der ACK den Wettbewerb begleitet hatte. Knapp 1.000 Kinder und Jugendliche waren der Einladung nach Waren-Müritz gefolgt und erlebten neben der Preisverleihung auch ein hochkarätig besetztes Bibelquiz mit überraschenden Fragen und Musik der Band JayJay and Friends und eine Breakdance-Gruppe.
„Voll das Leben“ boten die Arbeiten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln: Großformatige Arbeiten zur Schöpfung waren ebenso eingereicht worden wie selbst gedrehte Filme. Den 1. Preis ihrer Altersgruppe bekam ein selbst geschriebenes Lied der Berufsschülerin Isabelle Hennig (Rostock), „Seit es dich gibt“, in dem sie die Vergänglichkeit menschlicher Beziehungen mit der beständigen Beziehung Gottes vergleicht.

Was für ein Fest! Über 100.000 Besucher zog der Festumzug zur 850-Jahrfeier Schwerins in die Innenstadt. Sie konnten die gemeinsame Präsentation der Gemeinden der Stadt an sich vorbei ziehen sehen. Natürlich ein Kirche ... Auf einem Bootsanhänger war eine stattliche Kirche gebaut worden, die mit ausfahrbarem Kreuz immerhin 4,2 m hoch war. Viele Leute stubsten sich an und machten sich auf das Bild der BuGa-Kirche "Kirche am Ufer" aufmerksam, die auf dem Turm angebracht war. Als dann noch richtiger Glockenklang erschall, war die Überraschung perfekt. 24 fleißige Helfer aus den verschiedenen Gemeinden halfen mit, Kirche eben auch mit Menschen zu präsentieren. Die anfängliche Skepsis, ob sich diese Kirche wirklich den ganzen Festumzug würde ziehen lassen, stellte sich dann aber als unbegründet heraus. Die Stimmung war prima und der Aufmerksamkeitseffekt durch das Ziehen von Hand groß. Obwohl schon 129 Gruppen und Wagen an den Zuschauern vorbeigezogen waren, zückten fast alle noch mal ihre Cameras und fotographierten diese sympathische Kirchendarstellung: Auf dem Dach die Namen aller Schweriner Gemeinden, im unteren Teil von Kindern gemalte Figuren und Gesichter. Nicht fehlen durfte natürlich der Fisch und der Schrftzug "Gott liebt Dich". Ob manche wirklich nachschlagen, was sich hinter der Turmaufschrift "Joh 3,16" verbirgt?



Oder: Das längste Gospelkonzert der Welt - mit 4,5 km ...
Was braucht man für einen besonderen Pilgerweg? Man nehme einen Gospelchor, stelle ihn auf einen Truck und lasse ihn vor rund hundert Leuten herfahren. So ist noch keiner zum Gottesdienst gekommen: fröhlich und mitgerissen vom Gospelchor gingen sie beschwingt die Strecke von 4,5 km zum Ökumenischen Stadtgottesdienst am 30. Juni auf dem Berliner Platz. Los ging auf dem Bertha-Klingberg-Platz (BuGa-Platz). Domprediger Volker Mischok begrüßte mit einem geistlichen Impuls die Menge und sprach dann Gottes Segen über den Pilgerzug. Dann startete der Gospeltruck seine 450 Pferde. Auf der Ladefläche sang der Gospelchor "Spirit of Joy" unter der Leitung von Matthias Gospel-Schröder . Zur Halbzeitpause in der Von-Stauffenberg-Str. wurde ein Gebet für die Stadt Schwerin von Pastor Johannes Kopelke gesprochen . Schließlich erreichte der Pilgerzug angeregt den Berliner Platz, auf dem trotz Regen schon hunderte Menschen auf den Ökumenischen Stadtgottesdienst warteten.




Wenn alle christlichen Gemeinden in Schwerin gemeinsam einen Openair-Gottesdienst feiern
Unter dem Motto "Träum weiter ... " stand der ökumenische Stadtgottesdienst in Schwerin am 30.6.2010. Aus allen Gemeinden trafen sich Menschen auf dem Berliner Platz im Plattenbaugebiet Großer Dreesch um gemeinsam Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Wobei "freier Himmel" schon jede Menge Regen mit einschloss. Die hörenswerte Predigt hielt Landesbischof Andreas von Maltzahn. Nach dem Gottesdienst stand das Essen bereit, denn jede Gemeinde hatte was Leckeres dabei. Anschließend gab es noch ein buntes Programm mit Gospelchor, Kindermusikal mit Verkündigungsbotschaft und mehr. Auch die Stadtteilinitiativen haben sich nach dem Gottesdienst präsentieren können. Sehr erfreulich war, dass trotz strömenden Regens sich doch rund 800 Gottesdienstteilnehmer eingefunden hatten.
Einige Gemeindeglieder von uns, die bei diesem Gottesdienst nicht mit dabei sein konnten, feierten im Kirchenhaus einen Lektorengottesdienst.

Am Hirtensonntag, 18.4.2010, fand die Konfirmation von Susanne Schmidt aus Neu Thulendorf bei Rostock und Joscha Kopelke statt. Unter einem Vorspiel zogen die Konfirmanden mit dem Pastor ein. Das erste Abendmahl der Konfirmanden wurde mit der Gemeinde gemeinsam gefeiert. Zu diesem Gottesdienst waren viele Gäste gekommen.
Die Bläser ließen ihre Trompeten erschallen. Den Gottesdienst gestaltete auch ein Chor mir, der aus sangesfreudigen Gästen gebildet war, die aus ganz Deutschland angereist waren. Auch die Gemeinde war sehr sangesfreudig und sang kräftig die neueren Lieder mit.
Als Konfirmationsspruch hatten sich beide, ohne sich abzusprechen, passend zum Hirtensonntag ein Bibelwort ausgesucht:
Susanne Schmidt kann sich mit Joh 10, 11a.27-28a immer wieder an ihre Konfirmation erinnern: „ Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben."
Joscha Kopelke wird sich durch den Beginn des 23. Psalms, V. 1-2, immer wieder an seine Konfirmation erinnern: „Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser."
Die Gemeinde war bei dem Konfirmationsgeschehen nicht nur Zuschauer. Pastor Kopelke hat sie mit dieser Bitte hineingenommen:
Euch, liebe Gemeinde, bitte ich: steht diesen jungen Christen bei, damit sie im Glauben gefestigt werden und durch euch keine Ausreden erhalten. Sondern helft mit, daß sie in Euch Vorbilder finden können, wie gelebtes Christsein aussieht, und fröhlich den Weg gehen, den Gott ihnen zeigt. Habt also z.B. auch Geduld, wenn mal im Gottesdienst Lieder erklingen, die vielleicht nicht euer Geschmack sind. Laßt die Konfirmanden aber auch teilhaben an Glaubenserfahrungen die ihr gemacht habt und nehmt sie als Gemeindeglied ernst. Dazu gebe euch Gott den Beistand des Heiligen Geistes.
Nach dem Gottesdienst wurde dann von Herrn Georg Schmidt im Garten, mitten im Grünen, zu einem Fotoshoting eingeladen. Der Tag war voll Sonnenschein, auch auf dem Foto unschwer zu erkennen. Dieser Tag wurde uns von unserem HERRN zu einem unvergessenen Feiertag. Wir wollen unseren HERRN um seinen Beistand und Geleit im Leben der beiden Konfirmanden bitten, dass Er ihnen beistehe und seinen Geist schenke.



„Man merkt bei euch sofort, dass ihr mit vollem Herzen dabei seid!“, sagte letztens jemand, der sich in die Probenzeit des Gospelchores in die Räume der Martin-Luther-Gemeinde verirrt hatte und gleich da blieb und weiter zuhörte.
Das kann ich nur bestätigen. Ich habe schon in einigen Chören mitgesungen, aber so viel Spaß wie beim Gospelchor hatte ich noch bei keinem anderen Chor.
Angefangen hatte alles ganz harmlos mit einem Anruf. „Könnten Sie sich vorstellen, dass in den Räumen der Martin-Luther-Gemeinde ein Gospelchor probt?“ fragte der Chorleiter Matthias Schröder. Wer muss da noch lange überlegen? Schnell war ein erstes Treffen ausgemacht. Endlich mal ein Gospelchorleiter, der Gospels nicht kirchenchormäßig wohltemperiert singen will, sondern „richtig afrikanisch“.
Mittlerweile ist dieses Gespräch einige Monate her und einige Auftritte und Gottesdienste wurden „aufgegospelt“. Ebenso wuchs der Gospelchor in der Feldstadt seitdem auf 20 Leute an.
Dabei ist es Gospel-Schröder ein Anliegen, dass klar wird, Gospels sind gesungener Glaube. Als die schwarzen Sklaven in den USA vor Jahrhunderten ihre Hoffnung auf Jesus Christus in Liedern ausdrückten, taten sie es in einer Musik, die sie aus ihrer afrikanischen Heimat mitbrachten.
Jeden Dienstag probt der unkonventionelle Chor nun zwei Stunden ab 18.00 Uhr. Wir haben Freude beim mitreißenden Singen und jedes Mal nehme ich einen „Ohrwurm“ mit, der mich dann auch die nächsten Tage begleitet.
Also, schauen oder besser hören Sie doch auch einfach mal vorbei. (Zuhören kostet nichts!) Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen! (Je Tenor, desto Bässer;-) Nähere Informationen bekommen Sie beim Chorleiter Matthias Schröder (Tel. 486 1686 oder www.gospel-schroeder.de) oder bei mir.
Pastor Johannes Kopelke.